Die Rassekaninchenzucht ist ein vielseitiges Hobby und total interessant.
An erster Stelle stehet wohl die Kenntnis über die Bedürfnisse eines Kaninchens.
Ein Züchter muss unbedingt wissen was und wieviel ein Kaninchen benötigt, damit es sich wohl fühlt.
Ein Kaninchen sollte wegen der Hygiene nicht in der Wohnung gehalten werden. Die Teppiche könnten verunreinigt werden, weil ein Kaninchen überall seine Notdurft verliert. Auch wird es immer nagen wollen, da sind dann die am Boden liegenden Kabel eher eine Todesfalle. Die Holzmöbel sind mit Farbe beschichtet, diese Farbe dürfte für nagende Kaninchen nicht geeignet sein.
Neben den Bedürfnissen eines Kaninchens wird sich ein Züchter mit dem Aussehen und der Gesundheit auseinandersetzen müssen. Die Anforderungen für das Aussehen einer bestimmten Rasse ist in einem Standard beschrieben. Ob die Nachzucht einem Züchter gelungen ist, wird regelmäßig auf Rassekaninchenschauen bei den Bewertungen durch geschulte Preisrichter festgestellt. Damit eine recht gute Bewertung erfolgen kann, ist ein gesundes Kaninchen grundsätzlich die Voraussetzung. Aus diesen Anforderungen ergibt es sich zwangsläufig, dass der Züchter zum Einen die Rassebeschreibung seiner Schützlinge kennt und zum Anderen die Voraussetzungen für dessen Gesundheit kennt.
Wer lange genug Rassekaninchenzüchter ist und Interesse an Weiterbildung hat Schulungen besuchen, damit er seinerseits Schulungen für Züchter abhalten kann. Auch kann er dann noch einen weiteren Schritt machen und sich zu einem Preisrichter ausbilden lassen.
Wer weitergehende Kenntnisse besitzt (z.B. Tierarzt) könnte sich zu einem Tierschutzbeauftragten aufstellen lassen.